Führung

Führung nach dem Troja-Prinzip

Wenn wir das Troja-Prinzip in der Führung von Teams zugrunde legen, gelangen wir zu einer Aufgabenteilung, die Prozessorientierung von der konkreten Arbeit trennt. Auf der Prozessebene werden die Fragen nach dem Sinn, den Zusammenhängen und der strategischen Ausrichtung beantwortet. Wir richten die Ziele und unsere Strategien, um diese zu erreichen, an den beteiligten Personen in unseren Teams aus und definieren einen dazu angemessenen Arbeitsprozess. Führungsarbeit hat dabei also einen starken moderierenden Anteil.

In den Teams erfolgt die Umsetzung in kleinen Schritten mit einer regelmäßigen Ergebniskontrolle anhand lauffähiger Software. So erreichen wir eine hohe Ergebnisfokussierung bei allen Beteiligten und können die Kundenseite und andere unterstützende Gruppen wie die Qualitätssicherung permanent in den Entwicklungsprozess einbinden.

Führung entsteht im Kontakt mit Menschen

Bei der individuellen Führung von Mitarbeitern kommen im Wesentlichen zwei Mittel zum Einsatz: Coaching und Mentoring. Während wir im eher kurzfristigen Coaching auf die Verbesserung der Fertigkeiten unserer Mitarbeiter zielen, versuchen wir durch das langjähreige Mentoring ausgewählter Kandidaten, diese in die expliziten und impliziten Gemien und Kommunikationsnetze einzubinden und auszubauen.

Damit Coaching und Mentoring sowie andere Führungstechniken z. B. über das eigene Vorbild greifen können, ist die regelmäßige Nähe und der direkte Kontakt unersetzbar. Damit setzt diese Führung auf einem iterativen Prozess auf.

Um Teams langfristig weiterentwickeln zu können, betrachten wir die Systemik und innerer Ordnung der Gruppe und der Gruppenprozesse. Hier liegt der fast immer Schlüssel zum Aufbau eines Hochleistungsteams.

Als Grundeinstellung dominiert dabei die gegenseitige Wertschätzung der Teammitglieder. Dies äußert sich auch in der Akzeptanz der Unterschiede. Erst durch die Kombination der Unterschiede kann ein Team seine ganze Kraft entfalten.