Agilität

Was genau ist denn nun Agilität?

Da gibt es sicher verschiedenen Ansichten. Für mich ist Agilität ein Konzept, um im direkten Kontakt mit dem Kunden gemeinsam ein komplexes Produkt schnell auf den Markt zu bringen bzw. einsatzbereit zu machen. Kern dieser Vorgehensweise ist eine inkrementelle Entwicklung mit zahlreichen, möglichst schnellen Rückkopplungen zum Feedback aus der Entwicklung und von anderen Stakeholdern zum Fortschritt. Damit wirkt Agilität direkt auf die Organisation und deren Management und verändert diese nachhaltig hin zu einer extrem flachen Hierarchie mit zahlreichen, dezentralen Entscheidungsmöglichkeiten und der Fähigkeit, sich selbst an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Agile Verfahren müssen nicht iterativ sein. Meist sind Iterationen jedoch als regelmäßiges Prüfraster des Fortschritts anhand der erreichten Inkremente von Vorteil. Sie eignen sich für komplexe Projekte, deren konkretes Ziel vorab nicht vollständig beschrieben werden kann. Dabei basiert ein solches Projekt auf einer zentralen Idee, bei deren Umsetzung sowohl die Entwickler als auch die fachlich verantwortlichen Personen lernen, was wirklich aus Kundensicht benötigt wird. Schritt für Schritt wird das Ziel damit konkreter.

Und was ist APM?

In APM – Agiles Projektmanagement beschreibe ich ein Verfahren, wie große Projekte agil umgesetzt werden können und welche Strukturen dafür notwendig sind. Spätestens in dieser Größenordnung ist Agilität ein strategisches Thema, da sie die ganze Organisation grundlegend verändert.